19. Dezember 2011

Irland verliert seinen letzten Whiskey

Keine Bange: auf der grünen Insel wird schon noch Whiskey hergestellt, aber eben nicht mehr von einem „Irischen Unternehmen“: 

Photo courtesy PDPhoto.org
Gerade wurde bekannt, dass die Firma Cooley mit ihren Marken (z.B. Connemara, Tyrconnel)  an den amerikanischen „Beam“ Konzern gegangen ist (man kennt die Firma von Jim Beam Bourbon und Teachers Scotch Whisky).

Das ist darum bemerkenswert, weil der Eigentürmer von Cooley, Mr. Teeling in den 80er Jahren seine Firma gerade aus Protest gegen den Verkauf von United Irish Distillers (UID) an Pernod Ricard gegründet hatte. Er hatte seinerzeit die Brennerei in Irland erworben, um weiter einen „nationalen“ Whiskey zu produzieren.

Aber letztendlich geht es wohl doch um Geld und Marktmacht und darum geht die Konzentration im Whiskey & Whiskybusiness weiter – hoffen wir mal, dass das nicht irgendwann zu einem „Einheitswhisk(e)y führt.

Slainte


Quelle: irishtimes

Kommentare:

Detlef Sommer hat gesagt…

Schade, wieder ein Unabhängiger weniger. Aber vielleicht ein Ansporn für einen Iren, eine eigene Brennerei zu eröffnen.

Whisky-Igel hat gesagt…

das war immerhin der Ansatz von Mr. Teeling - und wie lange hat es gehalten? bis genug Geld geboten wurde!...dann mal Slainte

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