18. Juli 2011

Whisky Strom

Nicht erst seit Fukushima und den Debatten um den Atomausstieg hat man in Schottland nach Alternativen gesucht, wie der Strom in die Steckdose kommt: und so wird ab 2013 die Whiskyindustrie Strom für ca. 9.000 Haushalte liefern.

Für dieses 7,2 Megawatt Projekt haben sich schon 16 Destillerien aus dem Speyside zusammengeschlossen. Ein super Ansatz dabei ist, dass es bei diesem Projekt keine Konkurrenten gibt, sondern alle Großkonzerne daran beteiligt sind (davon kann man in anderen Branchen nur träumen)!

Mit der Liberalisierung des Strommarktes frage ich mich jetzt, ob und wie auch ich diesen Strom beziehen kann. Nur zu gerne möchte ich beim Licht an- und ausschalten immer an einen netten Malt denken - bzw.  mit jedem Dram quasi meinen eigenen Strom produzieren... ;-)

Slainte

Quelle: scotsman "Power plant that runs on whisky waste wins funding"

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