Whisky aus Taiwan schlägt Scotch Single Malts
Bei einem Whisky-Blindtest anlässlich eines Burns Dinners wurden jetzt von einer Fachjury unter Leitung von Charles Mac Lean verschiedene junge Whiskies probiert. Darunter waren 3 schottische, ein englischer und ein taiwanesischer Malt (von dem ich bis gestern noch nie gehört hatte) aus der „King Car Distillery“ auf Taiwan.Zitat von Mac Lean: "oh my god" und "Ist das ein Aprilscherz?"
Andererseits dürfte es für Laddy-Fans trotzdem ein Albtraum sein, dass der Bruichladdich X4+3 (ein 4fach gebrannter Whisky) von Mac Lean als „Nähmaschinenöl“ bezeichnet wurde...
Der Taiwanese hatte im letzten Jahr schon bei einem anderen Vergleichstasting in Kalifornien sehr gut abgeschnitten und auch sonst können die asiatischen Produzenten immer öfter mit Ihren Whiskies überzeugen.
Woran liegt es also, dass Japaner und Inder so gut bewertet werden?
Wird in Schottland vielleicht zu viel herumexperimentiert und auf Marketing gesetzt, und der klassische Geschmack geht langsam verloren?
Was ist Eure Meinung?
Slainte
Quellen: Times online Nonjatta Whisky-Blog

