24. Dezember 2009

Mein Weihnachtsmalt 2009: Glen Grant 1960

Es ist inzwischen ja schon eine Tradition, dass ich mir zu Weihnachten eine besondere Flasche aus meinen Whisky-Schätzen aussuche, die ich dann mit Freunden genieße. 

Diesmal ist meine Wahl auf einen

Glen Grant  1960 von Gordon&MacPhail

35 Jahre,    40 % vol

gefallen, weil ich diese Abfüllung einfach toll finde und  der Jahrgang dann auch noch prima zu einem anstehenden runden Geburtstag passt.
Und hier kommen die Tasting Notes:

Region: Speyside

Farbe:  kräftiges Bernsteinrot

Nase: Karamell, Vanille, Panna cotta, Vollmilchschokolade (erinnert etwas an Mars Schokoriegel) - allerdings auch ein Hauch von Rosinen

Geschmack: Rumrosinen, Karamell, Waldmeister und eine deutliche Kräuternote

Abgang: mittel bis lang und am Ende kommt etwas das "Holz" an den Gaumen, aber nicht unangenehm!

Ich wünsche allen Whisky-Freunden und Kunden ein besinnliches Weihnachtsfest und gutes neues Jahr - vielleicht mit dem ein oder anderen feinen Dram Scotch Single Malt.
Schreibt mir: was wird Euer Festtagsmalt?

Slainte und merry Christmas!
Thomas
 

23. Dezember 2009

Tasting Notes: Bunnahabhain (TWC) 1997


Ich habe zwar vor kurzem schon einmal drüber geschrieben, aber da der Bunnahabhain einer der beliebtesten Single Malts aus meiner aktuellen Whisky-Abfüllung ist, hier noch einmal - meine Stammleser mögen mir verzeihen: 


TWC Bunnahabhain (Peated) 
11 Jahre, 1997 - 2009
56,9 %vol. Hogshead

Region: Islay
Farbe: blasses Gold
Aroma: Torfig rauchig mit einer Kräuternote – frische Baumäste (grün), frische Süße
Geschmack: deutlicher Torf (Phenol), süsse Kräuter und wird langsam etwas trockener
Abgang: sehr lang – die rauchige Süße wird langsam trockener – am Ende kommt ein Anflug malziger Maische

Slainte

22. Dezember 2009

Tasting Notes: Clynelish 1997

Clynelish  1997

10 Jahre,   57,8 % vol

Region: Highlands

Farbe:  kräftiger Weißwein

Nase: Waldmeister, grüne Äpfel, süße Kräuter (fruchtige Süße)

Geschmack: Am Anfang etwas scharf und pfeffrig, dann kommt die Malznote (das Holz ist nicht ganz optimal eingebunden - jedenfalls für mich)
Wenn man den Whisky etwas atmen lässt, findet man auch im Geschmack den Waldmeister wieder

Abgang: mittellang, wärmend etwas viel Schwefel (für meinen Geschmack)

Slainte

21. Dezember 2009

Tasting Notes: Aberlour 12 Jahre 70er/80er


Und hier kommt noch der ältere Bruder zum 8jährigen Aberlour von gestern zum Vergleich.

Die beiden stechen im Whisky-Regal ja schnell wegen der ausgefallenen Flaschenform ins Auge, man sollte jedoch bei der Wahl, ob 8 oder 12 Jahre und den jeweiligen Alkoholstärken genau hinschauen, weil sie sich geschmacklich doch deutlich unterscheiden:

Aberlour 12 Jahre
Originalabfüllung,  12 Jahre,  40 % vol

Region: Speyside

Farbe:  kräftiges Bernstein

Nase: feiner Sherry und deutliche Kräuter (Maggi), Muskat - und im Ganzen sehr leicht

Geschmack: Geschmacklich viel intensiver als es die leichte Nase vermuten läßt - ein deutliches Sherryaroma, schwarze Johannisbeeren, Karamell - am Ende wird es am Gaumen etwas trockener (Eiche)

Abgang: weich - rund und sehr lang (obwohl dieser Whisky nur 40%vol. hat)

Der Vergleich: Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie es der 8 Jahre alte Aberlour (50%vol.) gegenüber dem älteren Bruder schafft, so eine ausgeprägte "Nase" zu entwickeln. Es ist natürlich auch gemein, einen deutlich weniger verdünnten Malt gegen einen "40%er" antreten zu lassen, aber mir persönlich fehlt beim 12jährigen die ausgeprägte Fruchtigkeit und die angenehme Rosinennote.

Slainte

20. Dezember 2009

Tasting Notes: Aberlour 8 Jahre, 50% vol


zum letzten Adventswochenende noch eine Fruchtbombe mit beachtlichen 50%vol für die damalige Zeit - und damit ein besonderes Tröpfchen:


Aberlour 8 Jahre,    50 %vol 
Originalabfüllung aus den 70er/80ern


Region: Speyside

Farbe:  Bernstein

Nase: Fruchtig, Sherry, Rosine - eine sehr intensive "Nase"

Geschmack: Fruchtig (Aprikose?), viel Sherry - hinten kommt noch Karamell und ein Hauch Rauchigkeit (eine spannende Kombination)

Abgang: lang anhaltende (mächtige) Fruchtigkeit ("lange zu kauen")

Mit diesem tollen Malt kann ich jetzt entspannt aufs Christkind warten ;-)

Slainte

19. Dezember 2009

Tasting Notes: Imperial 1991


Imperial  1991 von Gordon & MacPhail

17 Jahre,    43 % vol

Region: Speyside

Farbe:  Gold

Nase: Aromen von reifen Früchten und blumigen Noten

Geschmack: Elegante, blumige Süße mit einem Anflug von Pfeffer

Abgang: Abgang mit einer eleganten Süße

Schade, dass diese tolle Destillerie 2000 geschlossen wurde :-(

Slainte

18. Dezember 2009

Tasting Notes: Tormore Originalabfüllung 70er/80er Jahre


Tormore  Abfüllung aus den 70er/80er Jahren

5 Jahre,    40 % vol

Region: Speyside

Farbe:  Gelbgold

Nase: Nussig, mit einem Hauch von Malz, Karamell und frischem Gras (fast wie ein Lowland)

Geschmack: karamellisierte Walnuss (etwas bitter), trocken am Gaumen, geschmorte Artischocken, etwas süßlich

Abgang: recht kurz und sehr leicht mit einer Spur Gras

Slainte

17. Dezember 2009

Tasting Notes: Glendullan 12 Jahre

Einer meiner Lieblingswhiskies darf hier auch nicht fehlen - selbst auf die Gefahr, dass meine Stammleser mich für vergesslich halten, weil ich ihn schon einmal als meinen "Sommerwhisky" beschrieben habe... ;-) 


Glendullan 12y 
47%.vol. (Originalabfüllung 70er Jahre)

Farbe: blasses Gold

Nase: eine trockene Malzigkeit, Anklang von Frucht

Geschmack: eine leichte Rauchigkeit, zuerst trocken – wird dann malzig, nussig bis sich die Fruchtaromen (überreife Birne) deutlich durchsetzen

Nachklang: außerordentlich duftig und lange anhaltend

Aber jeder spricht von Bowmore, Ardbeg oder Macallan, wenn es um außergewöhnliche Whiskies geht - ich will hier noch einmal eine Lanze für einen tollen unbekannten Whisky brechen, und das malzige Birnenaroma passt für mich auch prima in die Weihnachtszeit.

Slainte

16. Dezember 2009

Tasting Notes: Longmorn 1996 (JMA)


Und hier der absolute Liebling des Abends beim Dezember-Tasting der Whisky-Freunde in München:


Longmorn 1996
12 Jahre,    60,1 % vol

Region: Speyside

Farbe:  Weisswein

Nase: Aprikose, leichter Holzrauch, süße Trockenfrüchte, Vanille

Geschmack: "süßer" Rauch (wenn es so etwas geben kann - aber eine spannende Variante!), Waldbeeren

Abgang: lang mit einer schönen (süßlichen), sehr runden Fruchtigkeit

Slainte

PS - und der Malt kann auch problemlos ohne Wasser genossen werden... ;-))

15. Dezember 2009

Tasting Notes: Highland Park (TWC) 1989


Highland Park 1989 (ex Sherry Cask)
19 Jahre,     46% vol

Region: Islands

Farbe:  dunkler Bernstein

Nase: eine intensive Rauchigkeit mit vielen Kräutern und Toffee (Fudge)

Geschmack: Akazienhonig, Rauch und Heidekräuter (ein kleines Heidefeuer), angenehme Sherry Süße

Abgang: mittel lang, würzig und die Rauchnote bleibt bis ganz zum Schluss - hinten etwas trockener werdend

Slainte

14. Dezember 2009

Tasting Notes: Dufftown 8 Jahre Originalabfüllung 70er Jahre


Dufftown (Originalabfüllung aus den 70ern)
8 Jahre,    40 % vol

Region: Speyside

Farbe:  blasses Gold

Nase: Malzig, leicht trocken und ein Hauch Frucht

Geschmack: immer noch malzig, eher trocken (Orangenmarmelade) - entwickelt sich blumig (florale Noten)

Abgang: mittel lang, aber nicht sehr intensiv - eher feine Noten, die aber am Gaumen verweilen

Slainte

13. Dezember 2009

Tasting Notes: Mortlach (C&S) 1991


Mortlach 1991 (ex Sherry Butt)
18 Jahre,     47,8% vol

Region: Speyside

Farbe:  Kupfer

Nase: Karamell, dunkle Schokolade, Sherry- und Kräuternoten

Geschmack: süße Kräuter (aber nein - kein Ricola), Sherry und Eiche

Abgang: lange anhaltend, zum Ende am Gaumen etwas trocken (Eiche)

Slainte

12. Dezember 2009

Tasting Notes: Bruichladdich (JMA) 1988


JMA Bruichladdich 1988 
20 Jahre, 52,8% vol

Region: Islay

Farbe: kräftiger Weisswein

Nase: Vanille, reife Tabakblätter, Apfel-Feige (Zimt) (Apfelfudge), Karamelltoffees

Geschmack: Vanille, fruchtige Süße gefolgt von einer leichten Salzigkeit

Abgang: sehr lang mit einer Spur Rauch – wird am Ende etwas trockener mit einer feinen Eichennote

Slainte


11. Dezember 2009

Tasting Notes: Fettercairn Originalabfüllung 70er/80er Jahre


Fettercairn Originalabfüllung aus den 70er/80ern

10 Jahre, 43% vol

Region: Highlands

Farbe: Gelbgold

Nase: Bienenwachs, leichte Sherrytöne, fruchtig, blumig und sehr deutlich nach Malz

Geschmack: süßlich nach reifen Früchten und Malz, am Gaumen etwas trockener werdend - sehr leichte Eichennote

Abgang: mittel lang  – das Malz und etwas Eiche bleiben lange erhalten

Slainte

10. Dezember 2009

Höhenluft, Eis und Whisky - wie ändert sich der Geschmack?

Ich habe ja schon an einigen Burg-, Berg- und sonstigen Spezial-Whiskytastings teilgenommen, und es ist immer wieder spannend, verschiedene Whiskies in etwas "anderer" Umgebung zu probieren.

Als ich letztes Jahr zum ersten Mal zum Tasting auf dem Piz Umbrail dabei war, hatte ich jedoch den Eindruck, dass mir meine Nase und Gaumen Streiche spielten: sowohl mein eigener Whisky als auch die anderen Single Malts rochen und schmeckten irgendwie nicht wie sonst...

Whisky-Tasting im Höhenrausch

Es war aber keineswegs der Höhenkoller oder die Erschöpfung des untrainierten Flachländers - nach etwas studieren in meinen Chemie- und Whiskybüchern kam ich darauf: Ebenso wie man mit Eis die Temperatur und die Ausbreitung der Aromastoffe beeinflusst, geschieht dies auch durch Druckunterschied. Und der ist bei 3000 Höhenmetern gegenüber meinen gewohnten 360 üNN doch beträchtlich!

Kein Wunder also, dass der Whisky anders schmeckt, wenn sich Moleküle unterschiedlich schnell bewegen und Aromen anders zusammensetzen oder verflüchtigen.

Sensorische Testreihe auf 1870, 2702 und 3303 m

Diesen Effekt wollte ich jetzt etwas näher erforschen und hatte gleich noch einen "wissenschaftlichen" Grund, wieder am diesjährigen Swiss Highland Tasting der Smallest Whisky Bar on Earth auf dem Piz Corvatsch bei St. Moritz teilzunehmen.  ;-)

Beim Tasting selbst ging es um einen Blindvergleich von insgesamt 6 verschiedenen Whiskies auf drei verschiedenen Höhenstationen, und ich hoffe ich schaffe es irgendwann noch, die Bilder und Eindrücke davon zusammenzufassen.

Parallel dazu habe ich aber eine kleine Probe meiner neuen Linkwood-Abfüllung mitgenommen und auf den verschiedenen Stationen die Unterschieded festgehalten. Hier sind meine Eindrücke:


Tasting Notes TWC Linkwood  18 Jahre, 46%vol.

Oak Hogshead
Region: Speyside
Farbe: kräftiges Gold

In der Ebene:

Nase: Duft getrockneter Aprikosen, Trockenobst, Apfel (Braeburn), leicht nussig
Geschmack: Aprikose, grüner Apfel, Karamell und etwas pfeffrig
Abgang: Kaum Eiche und mittel bis lang anhaltend


Auf der Mittelstation (2702 m):

Nase: starker Alkohol in der Nase dann viel Vanille (Pudding)
Geschmack: Orange, eine leicht bittere Note und peffrig
                    Das Holz ist sehr gut eingebunden
Abgang: mittel bis lang anhaltend mit einem Hauch Orange


Auf 3303 m:
(allerdings nicht draussen - da war's zu ungemütlich)

Nase: Gras, Heu, Zimt und Kräuter
Geschmack: Kräuter und englische "Marmelade" (Orange) und
                   die Vanille ist auch wieder dabei
Abgang:  mittel lang, Kaffee und mehr Holzeinflüsse


Die Unterschiede waren also durchaus deutlich und haben zum Teil ganz neue Nuancen hervorgebracht. Aber man kann eben nicht immer zum Whisky probieren in die Berge fahren und letzten Endes sollte er einem zuhause am besten schmecken.

Mein Fazit: Beschreibungen von Whisky und Tasting Notes können nur als Anhaltspunkt dienen: wer weiß, wo der Verkoster beim probieren gerade war?

Slainte

9. Dezember 2009

Tasting Notes: Hazelburn Originalabfüllung


Hazelburn 
(Springbank Distillery)  8 Jahre, 59,2% vol


Region: Campbeltown

Farbe. Kupfer

Aroma: Rosine, Sherry, Rauch (Brandruine)

Geschmack: sehr komplexe Sherry- und Fruchtnoten (Rosine, Vanille), die nach Wasser rufen

Nachklang: sehr lang anhaltend - am Gaumen findet man Eiche und er wird etwas trockener

Slainte

8. Dezember 2009

Tasting Notes: Bladnoch C&S 1992


Bladnoch C&S 1992

16 Jahre, 47,8% vol.


Region: Lowland

Farbe: helles Stroh

Nase: erstaunlich intensiv für einen Lowländer. Zitrusnoten, frisches Gras, ein wenig Vanille im Hintergrund und unterschwellige Süße. Kräuternoten

Geschmack: Zitrustöne, Kräuter, fruchtige Süße

Slainte

PS - Auch ideal zu einer Limoncello Praline vom Chocolatier ;-)

7. Dezember 2009

Tasting Notes: Jura 1992

Mein Weihnachtsmalt vom letzten Jahr darf hier in den Advents-Tastings natürlich auch nicht fehlen - ein kleiner Rest ist schließlich noch da:

Jura von 1992
2007 abgefüllt von James MacArthur
Cask No. 1934, Bourbon Barrel, 53,9%vol.

Farbe: blasses Gold
Blume: Vanille (Marzipan), englische Orangenmarmelade, frisches Heu


Geschmack: fruchtig (noch immer etwas Orange), Toffee und deutlich Heidekräuter


Abgang: Süßes Malz, lang und am Ende etwas trockener werdend



Jetzt muss ich mir allmählich Gedanken machen, welchen besonderen Whisky ich für dieses Jahr zum Weihnachtsmalt ernenne...


Hat jemand Vorschläge?


Slainte





6. Dezember 2009

Nikolaus Tasting Notes: Glen Spey (TWC) 1977

Passend zu Nikolaus kommt mir der milde 28jährige Glen Spey in den Sinn, der sich auch ganz hervorragend in einer selbstgemachten Whisky-Toblerone macht:


TWC Glen Spey 1977-2005
 28 Jahre, 58,9%

Region: Speyside

Farbe: dunkel – tief rotbrauner Bernstein
Aroma: Sehr floral mit vielen fruchtigen Noten -viel Kernobst, Rauch, etwas Rosine und Spuren von Vanille
Geschmack: Wärmend, Vanille im Hintergrund, etwas Schokolade und eine leichte Eichennote
Nachklang: Lang und sehr angenehm - im Abgang findet man noch einen Hauch von Malz

Hier ist das Rezept für die Whisky-Toblerone zum nachmachen.
Was sind Eure Rezepte für Whisky-Kekse und -Toffees? Ich freue mich auf Tipps und Kommentare...!

Slainte
 

5. Dezember 2009

Tasting Notes: Aberlour (JMA) 1989


JMA Aberlour 1989
14 Jahre

Region: Speyside

Nase: fruchtig, Bratapfel, Weihnachtsfudge

Geschmack: reife Früchte, Apfel, Marzipan

Abgang: sehr lang und ausgeprägt fruchtig (Süß) – keine Holztöne

Slainte

4. Dezember 2009

Tasting Notes: Knockando Originalabfüllung J&B

Knockando (J&B) 20y
(Originalabfüllung von J&B 1959)
40%vol.

Farbe: Gold


Nase: weich, sehr komplex mit floralen Noten (Sommerwiese), Sherrytöne und ein Hauch von Eiche + etwas Rauch + Vollmilchschokolade


Geschmack: Ein Wechselspiel von Frucht, floralen Tönen und einer angenehmen Sherrynote (eine Geschmacksexplosion mit vielen wechselnden Aromen)


Nachklang: genussreich, beruhigend, mittellang (das liegt auch an den „nur“ 40%vol) – die Aromenvielfalt bleibt bis zum Schluss erhalten

Slainte

3. Dezember 2009

Tasting Notes: Bowmore Claret


Einer meiner all-time Favourites, den die Mischung aus Islay und Bordeaux ganz besonders spannend macht:

Bowmore Claret

Farbe: ein kräftiger Rotstich vom Bordeaux-Fass

Aroma: eine angenehme Rauchigkeit (Räucherspeck) + Seeluft


Geschmack: Reichhaltig, fruchtig, leicht rauchig
Früchte, Nüsse (Mandeln), Vanille


Nachklang: Toffeeartig, Eichentöne, rauchig, lang


Slainte

2. Dezember 2009

Tasting Notes: Bladnoch (JMA) 1992


JMA Bladnoch 1992
13 Jahre, 56,9%vol.

Region: Lowlands

Farbe: heller Weißwein

Nase: leichter Rauch (Holzkohle), Stachelbeere und Süßkirschen (Mon Cheri), wenn er etwas atmen kann, kommt eine deutliche Vanillenote

Geschmack: Heu, süße Früchte (Kirschen) – so gut wie keine Holzeinflüsse

Abgang: lang anhaltend und sehr rund – die fruchtige Süße kann sich sehr lange am Gaumen halten (sehr untypisch für einen Lowland)

Slainte

1. Dezember 2009

Tasting Notes: Glen Rothes (TWC) 1995


Und los geht's mit meinen Advents-Tastingnotes mit einem Whisky, der mit seinem Aroma vielleicht ein erstes bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen lässt:


TWC Glen Rothes 1995-2008
13 Jahre 46%vol.,  Bourbon Barrel

Region: Speyside

Farbe: Gold

Aroma: Orangenschale, Zitrus, Vanillestange, Fudge, Toffee

Geschmack: Beeren, malzige Süsse, Orange bleibt auch im Geschmack, Kräuter, Toffee

Abgang: recht lang und schön rund – sehr wenig Eiche – hinten leicht trocken

Slainte