11. Januar 2009

Wodka ist nicht gleich Whisky

(Es muss nicht immer Whisky sein) Immer mehr Länder wollen die steigende Whisky-Nachfrage nutzen und steigen in die Produktion von Whisky ein bzw. funktionieren bestehende Destillerien entsprechend um.

So hatte ich letzten April der Meldung aus Russland, dass ein Cognac-Hersteller in Dagestan eine Whisky-Produktion startet, keine weitere Bedeutung beigemessen - es hatte gerade genug Meldungen über Whisky aus Tschechien, Deutschland, Schweiz und Frankreich gegeben...
Und ausserdem hätte ich eher erwartet, dass die Russen sich bei einem der schottischen Hersteller einkaufen, wie vor einem Jahr beinahe bei Glenglassaugh.

So bin ich auch jetzt nicht ganz sicher, ob die aktuelle neue Meldung im Scotsman über eine zweite Whisky-Quelle in Russland zum Grossteil dem derzeitigen Mangel an Nachrichten entspringt ;-)

Immerhin scheinen beide Hersteller nicht den Anspruch zu haben, an die Qualität der schottischen oder irischen Whiskies heranzukommen - sie wollen allem Anschein nach einfach eine günstige Alternative zu den Import-Whiskies bieten, die durch horrende Zölle (und Gewinnspannen der Importeure) für den Durchschnitts-Russen kaum erschwinglich sind.

Na sdorowje!

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