11. August 2008

Whisky, Bikes und ein 3000er Berg

Whiskydegustation auf dem über 3.000 m hohen Piz Umbrail – aber wieso Bikes?

Letzen Samstag gab es auf dem Piz Umbrail die 2. Whiskydegustion von „the smallest whiskybar on earth“.

Der Aufstieg war für untrainierte Flachländer schon eine wahre Herausforderung.

Beim Verschnaufen auf 2.800m wurde unser Selbstvertrauen noch einmal heftig geprüft: da ist doch tatsächlich eine Gruppe Freeride Mountainbiker mit ihren Fahrrädern auf der Schulter an uns förmlich vorbeigaloppiert!!!
Nein, ich hatte bis dahin noch keinen Tropfen Alkohol, somit konnte es keine Fatamorgana sein!

Die Biker haben dann die Gipfelpause genutzt, um auch etwas von unserem „Lebenswasser“ zu probieren. Wann kriegt man schon so ein Angebot auf 3033 m?


Zum testen hatten wir einen Mortlach (16 Jahre) aus der Dram Collection, einen Glen Grant von The Whisky Chamber, sowie die neue Swiss-Whisky Abfüllung von der „smallest whiskybar on earth“ dabei.

Mehrheitlich wurde der Mortlach zum Sieger erklärt (die komplexe Fruchtigkeit hat in der Höhe am Besten überzeugt), knapp gefolgt vom Glen Grant (in der Höhenluft kam seine Rauchigkeit doch ziemlich dominant durch - und war nicht das, was man in dünner Luft gemeinhin gerne mag...), der Schweizer Whisky war dann leider doch etwas abgeschlagen und eindeutig besser zum Genuss auf 1.375m in Sta. Maria gedacht.



Die Biker haben vernünftigerweise nur sehr wenig probiert, schließlich hatten sie noch eine große Herausforderung vor sich – aber was sagte einer aus der Gruppe so schön: „mit Whisky fährt man nicht besser, aber man traut sich mehr“.

Wir sind schon gespannt, wen wir 2009 alles auf dem Berg treffen werden.

Slainte

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