22. Juli 2008

Tullibardine unter Haien

Tullibardine ist nun auch ins Visier von Investoren geraten: über eine Schweizer Bank seien 3 Angebote für die profitabel laufende Destillerie abgeben worden (Quelle: Scotsman).

Das Management war zwar nicht aktiv an einem Verkauf interessiert, aber die Angebote sollen wohl doch so interessant sein, dass man sie sich wenigstens einmal anschauen möchte.
Wenn Manager so etwas von sich geben, dann ist es bis zum Verkauf meistens nur noch ein kleiner Schritt (oder eben 1 - 2 Mio. GBP mehr...).

Das Angebot könnte umso interessanter und willkommener sein, da sich Tullibardine's bisheriger Hauptabnehmer und Bottling Partner Glenmorangie aus dem Markt für Blended zurückzuziehen will. Als Folge verliert Tullibardine die sichere Auslastung von zuletzt gut 90% der Spirit Produktion, ebenso wie günstige Abfüllmöglichkeiten für ihre eigenen Single Malts.




Der Trend zu institutionellen Whisky-Investoren scheint sich zu beschleunigen. Bei der wachsenden Nachfrage und insgesamt positiven Aussichten ist das eigentlich nicht erstaunlich...
Mal sehen, wie lange werden wir dann noch Destillerien in privater Hand finden?

Slainte

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