23. Februar 2008

Inflation der Whisky-Messen?

Die Begeisterung für Whisky steigt allenthalben - und so auch das Bedürfnis der Whisky-Enthusiasten nach geselligem Beisammensein auf Messen, wo man mit Gleichgesinnten die neuesten Marketing-Ergüsse der großen Abfüller diskutieren oder auch einmal eine Rarität verkosten kann.

Ich kann dem Ruf neuer Whisky-Festivals, Whisky-Schiffe, -Trams und was es sonst so gibt, normalerweise nicht widerstehen... und so bin ich letztes Wochenende nach Hamburg zur Interwhisky gepilgert.

Aber welche Ernüchterung im wahrsten Sinne des Wortes: Die Veranstaltung begann erst zwei Stunden später als sonst üblich und auch dann kam die Teilnehmerzahl am Freitag kaum über eine größere Pokerrunde der Aussteller hinaus...

Woran lags? Am nicht weit entfernten Bremer Whisky Weekend im Oktober oder daran, dass die meisten Aussteller und Besucher schon auf die Whisky-Fair in Limburg schielen? Oder einfach daran, dass der Hamburger lieber seinen "steifen Grog" oder "Korn" trinkt?

Ich denke, es macht sich eine gewisse Übersättigung bemerkbar: die Whisky-Community ist schließlich nicht gar so groß, dass in jeder Stadt Massen zusammenkämen - und die eingefleischten Whisky-Kenner bevorzugen ihre bekannten Veranstaltungen, wo sie wissen, dass sie eben nicht nur Standardware - dafür aber viele Freunde und Bekannte finden.

Oder wie sehen Sie das? Aus welchen Gründen besuchen Sie Whisky-Messen?
...und da hätte ich schon meine nächste Umfrage... :-)

Slainte

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